:: Die Bürgerkommune

- Baumpflanzaktion
Wohin soll sich Boostedt entwickeln ? Welche Ideen und Programme gibt es ? Wie kann eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Bauen, Soziales und Wirtschaft sichergestellt werden, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne dabei künftige Generationen einzuschränken ?
Hätten Sie nicht Interesse und Sachverstand genug, an diesen Fragen aktiv mitzuwirken ?
Denn Kommunalpolitik ist nicht nur eine Sache der Parteien, sondern eine Sache der Nachbarschaft, des Dialogs und der Selbstverwaltung. Alle Kommunalpolitiker Boostedts sind Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde. Durch demokratische Wahlen wurden sie von der Bevölkerung dazu bestimmt, die Gestaltung und Entwicklung des Ortes in die Hand zu nehmen und die Gemeinde ehrenamtlich und selbstverantwortlich zu verwalten. Das ist kommunale Selbstverwaltung, deren Prinzip und Status im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert ist. Über alle für den Ort wichtigen Angelegenheiten entscheidet die Gemeindevertretung als höchstes Organ der kommunalen Selbstverwaltung. Ihr gehören 17 stimmberechtigte Mitglieder an. In der Sitzungsperiode von 03/2003 bis 05/2008 sind dies neun Mitglieder der CDU, sechs der SPD, eines der FDP und eines der WIB.
Aus den eigenen Reihen wählt die Gemeindevertretung den ehrenamtlichen Bürgermeister. Er ist gesetzlicher Vertreter der Gemeinde, Vorsitzender der Gemeindevertretung und Dienstvorgesetzter der Gemeindeverwaltung. Zu ihrer Unterstützung und zur Vorbereitung der Beschlüsse bildet die Gemeindevertretung Ausschüsse (z.Zt. Finanzen, Bauen und Wege, Schule und Sport, Werk und Umwelt, Soziales). Jeder Ausschuss setzt sich aus sieben stimmberechtigten Mitgliedern zusammen. Bis zu drei Mitglieder pro Ausschuss sind sogenannte bürgerliche Mitglieder, die nicht der Gemeindevertretung angehören. Daraus ergibt sich, dass insgesamt mindestens 32 ehrenamtliche Kommunalpolitiker für die Gemeinde Boostedt tätig sind. Allerdings ist zunehmend auch der Bürger gefragt. In unserer modernen Welt hat sich das Verhältnis zwischen Bürger, Verwaltung und Politik geändert. Der Bürger ist nicht Untertan oder Bittsteller, sondern gleichberechtigter Partner und selbstbewusster Kunde der öffentlichen Dienste und Angebote. Die Gemeinde, bestehend aus Verwaltung und Politik, wendet sich heute den Bedürfnissen der Menschen stärker zu. Sie ist bereit, neue Themen und Schwerpunkte zu behandeln. Auch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Der Bürger baut im Rahmen seiner Beteiligung und Interessen konstruktiv mit am gemeinsamen Haus. Dazu hat er viele Gelegenheiten: Die Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse sind grundsätzlich öffentlich. Während jeder Sitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt. Es werden Einwohnerversammlungen zur Beratung wichtiger Themen mit der Bevölkerung durchgeführt.
Daneben gibt es Ideenwerkstätten, formelle und informelle Anhörungen sowie Arbeitskreise. Hier werden die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung gesammelt und für die kommunalpolitischen Gremien gebündelt. Auch durch Bürgerbegehren und Bürgerentscheid haben sich die Möglichkeiten zur Mitbestimmung erheblich ausgeweitet. Mit alledem ist die Mitverantwortung des Einzelnen für das Gemeinwesen gestiegen. Nehmen Sie Ihre Möglichkeiten doch aktiv wahr und helfen Sie mit, Boostedt weiter zu entwickeln!
